Achtung: Irreführende Schreiben zu Smart Meter Installation

Aktuell erhalten Kunden in unserem Netzgebiet Schreiben, in denen die Installation eines Smart Meters angeboten wird. Diese Schreiben können den Eindruck erwecken, dass kurzfristiger Handlungsbedarf besteht, um gesetzlichen Anforderungen nachzukommen. Dies ist nicht der Fall!

Es handelt sich um Werbeschreiben eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers (z.B. DMG Deutsche Messwesen GmbH / Metrify Smart Metering GmbH). Diese Unternehmen handeln eigenständig und nicht im Auftrag oder im Zusammenhang zu der Stadtwerke Bogen GmbH.

Der in den Werbeschreiben teilweise genannte finanzielle Vorteil nach §14a EnWG ist nicht automatisch mit dem Einbau eines Smart Meters verbunden. Maßgeblich ist insbesondere, ob steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen oder Wallboxen vorhanden sind und die Voraussetzungen des §14a EnWG erfüllt werden. Die tatsächliche Höhe einer möglichen Netzentgeltreduzierung ist stets vom konkreten Einzelfall abhängig.

Wenn bei Ihnen ein gesetzlicher Smart Meter Einbau erforderlich ist, erfolgt dieser durch uns und Sie werden darüber rechtzeitig informiert. Sie müssen den Einbau nicht selbst beauftragen.

Sollten Sie bereits vorab den Einbau eines Smart Meters wünschen, können Sie dazu gerne auf uns zukommen.

Kommunale Wärmeplanung Bogen

Als regionaler Versorger kümmern wir uns nicht nur um die Strom- und Wasserversorgung in Bogen, wir unterstützen Kommunen auch rund um das Thema Energie. So haben wir vor Kurzem zusammen mit dem Fachbüro Frequentum aus München ein weiteres Projekt gestartet: die Kommunale Wärmeplanung der Stadt Bogen.

Geschäftsleitender Beamter Christoph Paukner und Bogens Erste Bürgermeisterin Andrea Probst verfolgten letzten Donnerstag gespannt, welche Projektschritte die Stadt erwartet:
1. Analyse bestehender Strukturen
2. Ermittlung von Potenzialen
3. Entwicklung innovativer Lösungen

Doch was ist denn jetzt diese Kommunale Wärmeplanung (KWP) genau?
Sie ist die Grundlage für die langfristige, umwelt- und klimafreundliche lokale Wärmeversorgung und ein reines Planungsinstrument. Die KWP liefert weder gebäudescharfe Empfehlungen noch eine Umsetzungsplanung. Ebenso hat sie keine rechtliche Außenwirkung.

Gemeinsam setzen wir uns für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Zukunft in der Region ein.

Bild Stadt Bogen (v.l.): Karlheinz Denner, Geschäftsführer SWB; Laura Hafner, Projektmitarbeiterin SWB; Christoph Paukner, Geschäftsleitender Beamter Stadt Bogen; Andrea Müller, Projektleiterin Frequentum GmbH; Andrea Probst, Bürgermeisterin Stadt Bogen