Achtung: Irreführende Schreiben zu Smart Meter Installation

Aktuell erhalten Kunden in unserem Netzgebiet Schreiben, in denen die Installation eines Smart Meters angeboten wird. Diese Schreiben können den Eindruck erwecken, dass kurzfristiger Handlungsbedarf besteht, um gesetzlichen Anforderungen nachzukommen. Dies ist nicht der Fall!

Es handelt sich um Werbeschreiben eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers (z.B. DMG Deutsche Messwesen GmbH / Metrify Smart Metering GmbH). Diese Unternehmen handeln eigenständig und nicht im Auftrag oder im Zusammenhang zu der Stadtwerke Bogen GmbH.

Der in den Werbeschreiben teilweise genannte finanzielle Vorteil nach §14a EnWG ist nicht automatisch mit dem Einbau eines Smart Meters verbunden. Maßgeblich ist insbesondere, ob steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen oder Wallboxen vorhanden sind und die Voraussetzungen des §14a EnWG erfüllt werden. Die tatsächliche Höhe einer möglichen Netzentgeltreduzierung ist stets vom konkreten Einzelfall abhängig.

Wenn bei Ihnen ein gesetzlicher Smart Meter Einbau erforderlich ist, erfolgt dieser durch uns und Sie werden darüber rechtzeitig informiert. Sie müssen den Einbau nicht selbst beauftragen.

Sollten Sie bereits vorab den Einbau eines Smart Meters wünschen, können Sie dazu gerne auf uns zukommen.

Solarpark Weidenhofen (Bogen) in Betrieb

Die Stadtwerke Bogen GmbH möchte nicht nur Öko-Strom verkaufen, sondern auch vor Ort erzeugen. Zu diesem Zweck hat sich die Stadtwerke Bogen GmbH an dem Solarpark in Weidenhofen (Bogen) mit einer Größe von 750 kWp beteiligt.

„2.688 Solarmodule mit einer Nennleistung zwischen 275 und 280 Watt wurden im Solarpark Weidenhofen auf einer Fläche von 1,3 ha verbaut“ erklärte Geschäftsführer Christian Gold von der Firma GSW Gold SolarWind Service GmbH aus Kirchroth, der für das Projekt verantwortlich war. Damit können jährlich ca. 800.000 kWh umweltfreundlicher Strom erzeugt und der Bedarf von 250 Privathaushalten abgedeckt werden. Es ist das erste Projekt dieser Art, welches die Stadtwerke Bogen GmbH mit der Gold-Gruppe verwirklicht hat und wie Stadtwerke-Chef Denner erwähnte, möchte man gerne eine strategische Partnerschaft zusammen eingehen und weitere Erneuerbare-Energie-Projekte folgen lassen. Auch die Grundstückseigentümer betreiben einen Teil des Solarparks selber, sodass daraus ein rundum gelungenes Gemeinschaftsprojekt geworden ist. Bürgermeister Schedlbauer stellte heraus, dass die Stadt Bogen schon seit mehreren Jahren auf kommunalen Dächern sowie auf einer Freifläche eigene Photovoltaikanlagen betreibt und damit umweltfreundlichen Strom erzeugt, um so die Energiewende zu unterstützen. Mit der Umsetzung des Projekts hob er die gute Zusammenarbeit bei der Bauleitplanung mit der Verwaltung und den Stadträten hervor. 8,85 Cent je kWh beträgt derzeit die durchschnittliche Einspeisevergütung für kleine Freiflächenanlagen bis 750 kWp, welche auf einem 110 Meter breiten Streifen neben Autobahnen oder Bahnlinien gebaut werden können.